Dissertation Lmu Psychologie Positive


Schwerpunkte in Lehre, Praxis und Forschung

Lehre

  • Grundlagen psychologischer Diagnostik
  • Persönlichkeitsentwicklung im Kontext der Familie
  • Persönlichkeits- und Familiendiagnostik
  • Kompetenzen im Familiensystem
  • Emotionale Regulation in Familien
  • Partnerschaft und Elternschaft: Entwicklungspfade und Interventionsmöglichkeiten
  • Prävention im Bereich Partnerschaft und Familie (Entwicklung und Durchführung eines strukturierten Programmes für Paare bzw. Familien unter Supervision)
  • Trainings sozialer und emotionaler Kompetenzen

Praxis

  • Trainings für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
  • Trainings zur Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz
  • Trainings zur Förderung emotionaler Kompetenzen
  • Kommunikationstrainings für Paare
  • Paar- und Familienberatung, Erziehungsberatung
  • Potenzialanalysen für Führungskräfte

Abgeschlossene Forschungsprojekte

1. Persönlichkeitsdiagnostik

  • Entwicklung und Validierung des 16 Persönlichkeits-Faktoren-Tests (16PF-R).
  • Persönlichkeitsentwicklung im beruflichen Kontext. 16PF-R und BIP (Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung) im Vergleich. Eine Studie an Nachwuchs- und Führungskräften.

2. Übergang zur Elternschaft: Wenn Paare Eltern werden

  • Determinanten der Partnerschaftsqualität im Übergang zur Elternschaft
  • Einflussfaktoren auf die kindliche Entwicklung in den ersten fünf Lebensjahren
  • Modellierung von Wechselwirkungsprozessen zwischen Paaren, Eltern und Kindern
  • Datenbasis:  "Optionen junger Ehen", eine Fünfjahres-Längsschnittstudie

Aktuelle Forschungsprojekte / Habilitation

„EIN NETZ FÜR SICHERE KINDER“:

Entwicklung von Evaluation von Trainingsmaßnahmen zur Stärkung der Be- und Erziehungskompetenz in den Kontexten:

  • Familie
  • Kindertagesstätte / Kindergarten / Hort sowie
  • Schule (Grundschule, Förderschule)

in Kooperation mit Prof. Dr. Sabine Walper sowie dem Bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus sowie kirchlichen Trägern (afg, AKF, FDK Würzburg, KEB Regensburg) mit Unterstützung der Stiftung „Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt“

Zielsetzungen der bindungs-, emotions- und systemtheoretisch fundierten Trainings:

  • Gewalt gegen Kinder vorbeugen
  • Zufriedenheit und Kompetenzerleben (Selbstwirksamkeit) bei Erziehenden stärken
  • eine positive Erzieher-Kind-Beziehung fördern
  • die Selbstregulationsfähigkeit und emotionale Kompetenz von Erziehenden stärken
  • emotionale Kompetenzen bei Kindern fördern
  • Verhaltensstörungen von Kindern vorbeugen
  • Burnout-Prophylaxe

Im einzelnen:

  1. FamilienTeam - Das Miteinander stärken©
    Förderung elterlicher Beziehungs- und Erziehungskompetenz.  Entwicklung und Evaluation eines bindungs-, emotions- und systemtheoretisch fundierten Trainings für Eltern von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter
  2. ProfiTeam – Professionell handeln mit Herz und Verstand. Entwicklung und Evaluation eines Trainingsprogramms für pädagogische Fachkräfte Krippe, Kindergarten, Hort und Tagespflege zur Stärkung der Erzieher-Kind-Beziehung
  3. KlasseTeam – Emotionale Kompetenz von Lehrkräften und Kindern im Grundschulalter stärken. Entwicklung und Evaluation eines bindungs- und emotionstheoretisch fundierten Trainings für Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen

Die Trainingsteilnehmer/innen lernen:

  • adäquat mit eigenen sowie den Gefühlen/Bedürfnissen des Kindes umgehen (Emotionsregulation, "Emotions-Coaching", "Pausenknopf", den Blickwinkel erweitern)
  • angemessenes Verhalten fördern (Kooperation gewinnen, Grenzen einfühlsam setzen)
  • Strategien konstruktiver Konflikt- und Problemlösung anwenden,
  • bei Kinderkonflikten "coachen"
  • eine verlässliche, liebevolle, Sicherheit gebende Beziehung aufbauen (Anerkennung schenken, einfühlsam zuhören, wertvolle Zeit)
  • Elterngespräche konstruktiv als Dialog gestalten
  • Im Team zusammen arbeiten

Betreuung von Diplomarbeiten zu folgenden Themen

  • Bindung und Emotionsregulation in der Familie
  • Prävention bei Paaren und Familien
  • Evaluation von Interventionsmaßnahmen, Vorhersage von Trainingserfolg

Aktuelle Diplomarbeitsthemen
im Rahmen des Forschungsprojektes „FamilienTeam“

  • Entwicklung und Validierung eines Ratingsystems zur Beurteilung der videographierten Partnerschafts- und Eltern-Kind-Interaktion
  • Evaluation des Elterntrainings FamilienTeam zu folgenden Aspekten: Partnerschaftsqualität, Eltern-Kind-Beziehung (Wärme, Disziplinierung, Scaffolding, Emotions-Coaching), Kindliches Wohlbefinden
  • Evaluation des Lehrertrainings KlasseTeam unter den Aspekten Klassenklima, Lehrerzufriedenheit vs. -belastung, Schülerwohlbefinden vs. Schulangst

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Kurzvita

Seit Oktober 2011Wissenschaftliche Assistentin (C1) am Institut für Sozialpsychologie der LMU München (Lehrstuhl: Prof. Dr. Dieter Frey)
2009 – 2011Wissenschaftliche Assistentin (C1) am Institut für Methodenlehre und Psychologische Diagnostik der LMU München (Lehrstuhlvertretung: Prof. Dr. R. Alexandrowicz)
2003 – 2009Elternzeit für die Betreuung meiner beiden Kinder
2002/03Lehrbeauftragte an der Universität Eichstätt (Lehrstuhl für Klinische Psychologie)
2001 - 2003Wissenschaftliche Assistentin (C1) am Institut für Persönlichkeits-psychologie, Psychologische Diagnostik und Familienpsychologie der LMU München (Lehrstuhl Prof. Dr. K.A. Schneewind)
2001Promotion (Dr. phil.): „Wenn Paare Eltern werden: Die Bedeutung der Ehequalität für die kindliche Entwicklung in den ersten Lebensjahre“ (Note: summa cum laude)
1999Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin (Ausrichtung Verhaltenstherapie)
1996 - 2001Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Persönlichkeitspsychologie, Psychologische Diagnostik und Familienpsychologie der LMU München (Lehrstuhl Prof. Dr. K.A. Schneewind)
1996Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt der LMU München „Familienentwicklung nach Trennung der Eltern“ von Walper, Schneewind und Lenz
1996Diplom in Psychologie (Dipl.-Psych.) an der LMU München
Schwerpunkt Familienpsychologie (Diagnostik, Prävention und Intervention in Familiensystemen)

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Auszeichnungen

2002: Nachwuchspreis für Familienforschung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Dissertation „Wenn Paare Eltern werden“

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Kooperationen

seit 2009 Kooperation mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) mit dem Projekt „ProfiTeam“ für pädagogische Fachkräfte in KiTas
seit 2008Kooperation mit dem Bayerischen Volkshochschulverband (bvv) mit dem Elterntraining FamilienTeam
2007Gründung des Instituts zur Stärkung der Erziehungs-kompetenz – FamilienTeam e.V. gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Walper
seit 2006Förderung des Projekts „FamilienTeam“ durch die Stiftung „Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt“
seit 2003 Ausbildung von Multiplikatoren für das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Kooperation mit ALP (Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen) und ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung) für die Trainings FamilienTeam, ProfiTeam, KlasseTeam
seit 2002Ausbildung von Multiplikatoren in Kooperation mit evangelischen und katholischen Trägern (Amt für Gemeindedienst der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, afg, AKF, FDK Würzburg, KEB Regensburg) für das Elterntraining FamilienTeam

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Ausgewählte Veröffentlichungen

Bücher und Testpublikationen

Graf, J. (2002). Wenn Paare Eltern werden. Weinheim: PVU.

Graf, J. (2005). FamilienTeam - das Miteinander stärken. Das Geheimnis glücklichen Zusammenlebens. Freiburg: Herder.

Graf, J. & Bauer, S. (in press). KlasseTeam. Emotionale Intelligenz im Klassenzimmer. Das Praxisbuch. Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht.

Schneewind, K.A. & Graf, J. (1998). Der 16 Persönlichkeits-Faktoren-Test. Revidierte Fassung (16PF-R). Bern: Huber.

Karson, M., Karson, S. & O’Dell, J. (1999). 16PF-R Interpretation in der klinischen Praxis. Ein Leitfaden für den 16PF-R (Übers. u. bearb. v. J. Graf & J. Kruse). Bern: Huber.

Zeitschriftenartikel und Buchbeiträge

Graf, J. (27.02.2004). Partner werden Eltern: Wechselwirkungen zwischen Paaren und Kindern. In W. E. Fthenakis & M. R. Textor (Eds.), Online-Familienhandbuch. http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Familienforschung/s_1282.html.

Graf, J. (17.09.2004). Unsere Familie - ein starkes Team. In W.E. Fthenakis & M.R. Textor (Hrsg.), Online-Familienhandbuch. http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Familienforschung/s_1312.html.

Graf, J. (27.10.2004). "FamilienTeam"-Elterntraining: Mehr Freud' und weniger Leid in der Familie. In W.E. Fthenakis & M.R. Textor (Hrsg.), Online-Familienhandbuch. http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Familienbildung/s_1519.html.

Graf, J. (2005). FamilienTeam - Das Miteinander stärken. Elterntraining für ein respektvolles und glückliches Zusammenleben. In S. Tschöpe-Scheffler (Hrsg.), Konzepte der Elternbildung - eine kritische Übersicht (S. 115-136). Opladen: Barbara Budrich.

Graf, J. (2006). Erst Wurzeln - dann Flügel. Psychologie heute, 02, 46-51.

Graf, J. (2008). FamilienTeam-Profi: Sozio-emotionale Kompetenzen fördern, Verhaltensstörungen vorbeugen. Ein Trainingsprogramm für pädagogische Fachkräfte in KiTas. In A. Krenz (Hrsg.), Handbuch für ErzieherInnen in Krippe, Kindergarten, Vorschule und Hort (Ausgabe 49, September 2008). München: Olzog.

Graf, J. & Frank, R. (2001). Parentifizierung. Die Last, als Kind die eigenen Eltern zu bemuttern. In S. Walper & R. Pekrun (Hrsg.), Familie und Entwicklung. Aktuelle Perspektiven der Familienpsychologie (S. 314-341). Göttingen: Hogrefe.

Graf, J., Kunstmann, E., Walper, S. & Weigl, E. (2009). Eltern zu kompetenten Erziehern machen - Teil 1. Professionelle Elterntrainings durch Mitarbeiter der Mobilen Sonderpädagogischen Hilfen. Schulverwaltung Bayern, 32(3), 87-89

Graf, J., Kunstmann, E., Walper, S. & Weigl, E. (2009). Eltern zu kompetenten Erziehern machen - Teil 2. Elterntraining: Die Ausbildung zum Elterntrainer und die Bewährung des Elterntrainings in der Praxis. Schulverwaltung Bayern, 32(4), 122-124.

Graf, J. & Kunstmann, E. (2011). Anforderungen der Inklusion kompetent bewältigen. Das Trainingsprogramm KlasseTeam. Grundschulmagazin 5, S. 55–56.

Graf, J., Bauer, S., Kunstmann, E., Weigl, E. & Walper, S. (2011). KlasseTeam: Emotionale Kompetenz von Lehrkräften und Kindern im Grundschulalter fördern. SchulVerwaltung 3, S. 73 – 76.

Graf, J., Kunstmann, E., Walper, S. & Weigl, E. (2006). Sonderpädagogische Schwerpunkte in der Prävention von Verhaltensauffälligkeiten im Kindergartenalter. Sonderpädagogik in Bayern, 49 (3), 47-53.

Graf, J. & Walper, S. (2010). So gelingt die Stärkung der Erziehungskompetenz bei Eltern und und pädagogischen Fachkräften. In Becker-Stoll, F., Berkic, J. & Kalicki, B. (Hrsg.). Bildungsqualität für Kinder in den ersten drei Jahren (S. 234 – 245). Berlin: Cornelsen Scriptor.

Graf, J. & Frey, D. (2011). KlasseTeam – Handwerkszeug für Professionalität und Gelassenheit im Schulalltag. In H. Honal, D. Graf & F. Knoll (Hrsg.), Handbuch der Schulberatung (39. Ausgabe, S. 1-23). München: Olzog.

Graf, J. & Weigl, E. (2012). Beziehungs- und Erziehungskompetenz in der inklusiven Schule. KlasseTeam: Hilfe zur Selbsthilfe für alle Lehrkräfte. In K. Metzger & E. Weigl (Hrsg.), Inklusion – praxisorientiert (S. 33-48). Berlin: Cornelsen.

Schneewind, K.A. & Graf, J. (2000). Beziehungstraining - Wissen und Handeln im Kontext von Partnerschaft und Familie. In H. Mandl & J. Gerstenmaier (Hrsg.), Die Kluft zwischen Wissen und Handeln: Empirische und theoretische Lösungsansätze (S. 157-196). Göttingen: Hogrefe.

Schneewind, K.A. & Graf, J. (2005). Familiale Prävention. In D. Frey & C. Graf Hoyos (Hrsg.). Psychogie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt ( S. 107 – 113). Weinheim: Beltz-PVU.

Schneewind, K.A., Graf, J. & Gerhard, A.-K. (2000). Entwicklung von Paarbeziehungen. In P. Kaiser (Hrsg.), Partnerschaft und Paartherapie (S. 97-111). Göttingen: Hogrefe.

Schneewind, K.A., Graf, J. & Gerhard, A.-K. (1999). Paarbeziehungen: Entwicklung und Intervention. In L. v. Rosenstiel, C.M. Hockel & W. Molt (Hrsg.), Handbuch der Angewandten Psychologie (7. Erg. Lfg. 4/99, S. 1-20). Landsberg: ecomed.

Schneewind, K.A., Walper, S. & Graf, J. (2000). Sozialisation in der Familie als Quelle individueller Unterschiede. In M. Amelang (Hrsg.), Enzyklopädie der Psychologie. Serie VIII. Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung. Bd. 4. Determinanten individueller Unterschiede (S. 249-343). Göttingen: Hogrefe.

Tagungsbeiträge

Graf, J. (1995). Kinder als Eltern, Eltern als Kinder. Parentifizierung bei Mißhandlung und Vernachlässigung. Eine Interaktionsstudie [Abstract]. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie, 23, Suppl. 1.

Graf, J. (2002). When partners become parents: How interparental conflict, marital affection and autonomy affect children [Abstract]. In S. Walper & J. Roos (Eds.), Families in Context: International Perspectives on Change. 4th Conference of the International Academy of Family Psychology. Abstracts. Heidelberg, Germany, April 7 to 10, 2002 (pp. 39). Martinsried: ars una.

Graf, J. (2005). Family Team: Strengthening children’s social and emotional competencies by making the family a strong team. Paper presented at the Biennal Meeting of the Society for Research in Child Development (SRCD) in Atlanta, GA, April 7-10, 2005.

Graf, J. & Schneewind, K. A. (1998). Beziehungskompetenz und Persönlichkeit: Zusammenhangsmuster und typologische Analysen [Abstract], KONPro. Abstracts des „41. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie“ auf zwei Disketten. Technische Universität Dresden, 27. September - 1. Oktober 1998. Dresden: TU Dresden.

Graf, J. & Schneewind, K. A. (2000). Beziehungspersönlichkeit, Paarklima und Elternkompetenz als Determinanten der kindlichen Entwicklung in den ersten Lebensjahren [Abstract]. In R. K. Silbereisen (Hrsg.), Abstract-CD-ROM zum 42. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Psychologie" in Jena. Lengerich: Pabst Science Publishers.

Graf, J. & Schneewind, K. A. (2001). Die Bedeutung des partnerschaftlichen Beziehungsklimas für die kindliche Entwicklung: Spillover- und Kompensationsprozesse in den ersten Jahren der Elternschaft. Vortrag gehalten auf der 15. Tagung der Fachgruppe Entwicklungspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Potsdam, 2.-5. September 2001.

Graf, J. & Schneewind, K. A. (2001). Linking marital quality, interpersonal and parenting competence and early child development: A five year prospective study. Paper presented at the Biennal Meeting of the Society for Research in Child Development SRCD, Minneapolis, Minnesota, April 19-22, 2001.

Graf, J. & Schneewind, K. A. (2001). Partner als Eltern: Das Zusammenspiel von familialen Ressourcen bei unterschiedlichen Verläufen der kindlichen Entwicklung [Abstract]. In K. A. Schneewind, J. Graf, J. Kruse, M. Schmidt, S. Walper & J. Weiß (Hrsg.), 2. Münchner Tagung für Familienpsychologie: Abstractband (S. 24). München: ars una.

Graf, J. & Walper, S. (2002). Entwicklungsverläufe der Beziehung zwischen Kindern und ihren Stiefvätern [Abstract]. In E. van der Meer, H. Hagendorf, R. Beyer, F. Krüger, A. Nuthmann & S. Schulz (Eds.), 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Programm. Abstracts. Humboldt-Universität Berlin, 22. - 26. September 2002 (S. 187). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Graf, J. & Walper, S. (2003). „Familienteam – Das Miteinander stärken“. Ein Interaktionstraining für Familien. [Abstract]. In K.A. Schneewind, J. Berkic, J. Graf, T.C. Haupt, U. Schmid, M. Schmidt & M. Wertfein (Hrsg.) 3. Münchner Tagung für Familienpsychologie: Abstractband (S. 87), München: ars una.

Kruse, J., Graf, J. & Schneewind, K.A. (1998). Paarklimatypen im Verlauf und als Antezedenzien für die Paarentwicklung [Abstract]. In K.A. Schneewind, A.-K. Gerhard, J. Graf, J. Kruse, M. Schmidt, S. Walper & J. Weiß (Eds.), 1. Münchner Tagung für Familienpsychologie: Abstractband (S. 53). Bruchsal, Chicago: ITpress.

Satzger, W., Assenbrunner, P., Graf, J. Schneewind, K.A. & Engel, R.R. (1999). Zusammenhang von 16PF-R und MMPI-2 bei einer repräsentativen deutschen Stichprobe [Poster], Researchfestival der Psychiatrischen Klinik der LMU-München, 9. Juli 1999.

Schneewind, K.A., Graf, J. & Kruse, J. (1998). Modernisierung des deutschsprachigen 16 PF: der 16PF-R [Abstract]. Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 19, 57.

Abstract

Extreme Response Style (ERS) describes individual differences in selecting extreme response options in Likert scale items, which are stable over time (Weijters et al., 2010b; Wetzel, Lüdtke, et al., 2016) and across different psychological constructs (Wetzel, Carstensen, & Böhnke, 2013). This thesis contains three empirical studies on the detection, avoidance, and compensation of ERS: In the first study, we introduce a new method to detect ERS which uses an ERS index from heterogeneous items as covariate in partial credit trees (PC trees; Komboz et al., 2016). This approach combines the objectivity of ERS indices from heterogeneous items (Greenleaf, 1992) with the threshold interpretation of ERS known from analyses with the ordinal mixed-Rasch model (Rost, 1991). We analyzed personality facets of 11714 subjects from the German nonclinical normative sample of the Revised NEO Personality Inventory (NEO-PI-R; Ostendorf & Angleitner, 2004), and 3835 participants of the longitudinal panel of the GESIS - Leibniz-Institute for the Social Sciences (GESIS, 2015), who filled out the Positive and Negative Affect Schedule (Krohne et al., 1996), and the Questionnaire of Spatial Strategies (Münzer & Hölscher, 2011). ERS was detected in all analyzed scales. The resulting pattern suggests that ERS reflects a stable trait with a continuous structure. In the second study, we investigate whether data from items with dichotomous response formats are unaffected by ERS, as has been assumed in the literature (Wetzel, Carstensen, & Böhnke, 2013). In a paper and pencil questionnaire, 429 German psychology students completed the Shyness scale from the Revised Minnesota Multiphasic Personality Inventory (Butcher, Dahlstrom, Graham, Tellegen, & Kaemmer, 1989) and the Achievement Orientation scale from the Revised Freiburger Persöhnlichkeitsinventar (Fahrenberg et al., 2001). ERS was assessed by an ERS index from heterogeneous items, a binary ERS measure based on the classification of an ordinal mixed-Rasch model, and a binary self-report measure of ERS. ERS measures were used as covariates in Rasch trees (Strobl et al., 2013) and DIF Lasso models (Tutz & Schauberger, 2015) of the dichotomous scales. We did not find any effect of ERS on dichotomous item responses. Adopting dichotomous response formats seems to be a reasonable strategy to avoid ERS. In the third study, we test whether instructions to give more or less extreme responses depending on participants’ individual response tendencies, can counterbalance the impact of ERS. In an online questionnaire, 788 German subjects completed the Impulsivity and Order facets of the NEO-PI-R three times under different ERS instructions. In the first round, a standard instruction was used. Participants in the experimental group received instructions for more or less extreme responses in the second and third round, while subjects in the control group responded under neutral instructions. ERS was measured by an ERS index from heterogeneous items and a self-report measure of ERS. Binary ERS classifications were used to create artificial datasets in which participants received an instruction which should either compensate or aggravate their individual response tendencies. Predictive performance of Random Forest models (Breiman, 2001), in which self-reported impulsive and orderly behaviors were predicted by the item responses, was compared between the compensation, aggravation, and control settings. No differences in predictive performance were observed between the settings. Likewise, PC tree analyses suggest that ERS was still present in the compensation setting. Including ERS measures as predictors did not increase predictive performance when items were answered under standard instructions. Our findings are in line with simulation studies suggesting that ERS has a small impact on applied psychological measurement (Plieninger, 2016; Wetzel, Böhnke, & Rose, 2016). Future research on ERS could improve psychological measurements by considering continuous models of ERS (Jin & Wang, 2014; Tutz et al., 2016). In light of recent calls to turn psychology into a more predictive science (Yarkoni & Westfall, 2017; Chapman et al., 2016), investigating the impact of ERS on criterion validity should also have high priority.

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